Div. Presse März 2014

Gospelchor Gernsbach zu Gast in Loffenau

Zum Konzertauftakt im Jahr 2014 gastieren „The Millenium Voices“ am 23. März in der der evangelischen Heilig-Kreuz-Kirche in Loffenau, das Konzert beginnt um 17.00 Uhr. Nach ihrem sehr erfolgreichen Jubiläumskonzert im Herbst 2013, startet der Chor in diesem Jahr mit einer Mischung aus traditionellen Gospelmelodien und spirituell angehauchten Musical-Elementen. Ein weiterer Bestandteil ist die Gospelmesse von Dr. Robert Ray. Die einzelnen Lieder sind sehr rhythmusbetont und enthalten stellenweise spannungsgeladene Akkorde. Die Messe besteht aus den sechs Teilen: Kyrie, Gloria, Credo, Acclamation, Sanctus und Agnus Dei. Grundlage ist der englische Ordinariums-Text. Der Komponist Robert Ray fügt an mehreren Stellen zusätzlich Gebetstexte oder biblische Bilder ein und interpretiert so die alten Texte neu. Weiterhin werden unter anderem zwei Stücke uraufgeführt, die vom musikalischen Leiter Marc de Simone für den Chor neu arrangiert wurden.

Auch in Loffenau gestalten die Nachwuchstalente „GospelKids“ einen Block mit drei Songs, die mit Marianne Weßbecher einstudiert und geprobt wurden. Selbstverständlich bereichern die jungen Sängerinnen und Sänger im Alter von 6 bis 12 Jahren auch den erwachsenen Chorgesang bei mehreren Liedern.

Für instrumentale Unterstützung steht der Pianist Armin Rieder, an den Percussions Matthias Gruhn und am Bass Alex Stenzel bereit. Durch den Konzertabend führt Martina Hartmann, die mit ihrer Moderation dem Publikum die Bedeutung der einzelnen Texte erläutert. Der Eintritt für das Konzert beträgt 10 Euro an der Abendkasse. Im Anschluss findet im Gemeindehaus ein gemeinsames Orgelvesper statt. Die evangelische Kirchengemeinde als Veranstalter und der Gospelchor „The Millenium Voices“ freuen sich auf einen musikalischen Abend und laden hierzu alle Freunde der Gospelmusik herzlich ein.

BNN, vom 19.10.2010

Gänsehautgefühl beim „Hallelujah”
Gospelchor ..Millenium Voices” begeistert in Obertsrot mit gefühlsbetonten und schwungvollen Liedern

Während der Herbst draußen mit Wind, Ne­bel und Regen alle Register zog, wirkte das Herbstkonzert von „The Millenium Voices” in der voll besetzten Herz-Jesu-Kirche Oberts­rot wärmend und erhellend wie ein Sommertag. Und wie an einem sonnenreichen Tag brauchten die Zuschauer nicht mehr zu tun, als sich zurückzulehnen und die Augen zu schließen, um den harmonisch aufeinander abgstimmten Klängen des gemischten Cho­res zu. lauschen. Marc de Simone, seit Sep­tember 2009 Chorleiter der Millenium Voi­ces”, hatte mit seiner Mannschaft eine ab­wechslungsreiche Mischung aus Gospels, Spirituals und Musicalauszügen einstudiert, die mal bewegend gefühlvoll, mal mitreißend schwungvoll dargeboten wurden.Die Mitwirkenden agierten bei. allen Vor­tragen konzentriert: und mit sichtlicher Freu­de, so dass der berühmte Funke rasch auf das Publikum übersprang, Nach dem schwung­vollen Auftakt „Deep Down in My Heart”, bei welchem der Chor wie in den folgenden zwei Liedern von den Gospelkids begleitet wurde, wartete mit „We Believe” schon ein erstes Highlight auf die Zuschauer, in welchem die erste Vorsitzende des Chores, Arline Faller, als Solistin zu hören war. Mit enormer stimm­licher Leistung und einer umwerfenden Aus­strahlung verzauberte sie das Publikum, so oft sie das Mikrophon für eine weitere Solo­einlage in die Hand nahm; unter anderem glänzte sie zusammen mit Solist Manuel Herb in dem Gänsehaut verursachenden „Hallelujah” von Leonard Cohen nach dem Chorsatz von Marc de Simone.Riesenjubel lösten die Ohrwürmer „Hail Holy Queen” und „I Will Follow Him” aus dem Film „Sister Act” aus; angesteckt von der Fröhlichkeit des Vortrags klatschten viele Zuschauer rhythmisch mit. Ein neues Stück präsentierte der Chor mit „Ave Maria”, ar­rangiert von Dirigent de Simone – „ein Stück, welches wir besonders gerne singen”, wie Moderatorin Martina Hartmann verriet. Mit interessanten Informationen führte sie kom­petent durch das Konzert, so erfuhr das Pu­blikum, dass das zusammen mit den Gospel­kids überzeugend vorgetragene Lied ,,Si Ya Hamba” in etwa bedeutet „Gott mit seinem Licht ist immer und überall”. Im Rahmen ei­nes Spiritual-Blocks trug der Chor „Deep River” vor; hierfür tauschte Dirigent de Si­mone den Taktstock gegen den Platz am Kla­vier ein, Der sonst engagiert, am Piano agie­rende Armin Rieder unterstützte bei diesem von tieferen Tönen dominierten Lied die Männerstimmen, die sich – ansonsten ledig­lich zu zweit – deutlich in der Unterzahl be­fanden, Mit drei musikalischen Einlagen be­reicherte der Musikverein Hilpertsau unter der Leitung von Armin Kraus das Programm.

Wie Martina Hartmann berichtete, hatten die beiden Vereine bereits im Frühjahrskonzert des Musikvereins kooperiert, nun folgte die Gegeneinladung des Chores für das Herbstkonzert. Das Orchester hatte Stücke ausgewählt, die sich harmonisch in das Ge­sangsprogramm einfügten. Bei „Give Us Peace” von Ted Huggens glänzten die Ju­gendlichen Pascal Lierheimer und Fabian Strobel als Solisten an der Trompete, bei „Ballad” von Jan Hadermann begeisterte der ebenfalls erst 16-jährige Stefan Weßbecher als Solist am Alt-Saxofon. Wie gut die Zu­sammenarbeit der beiden Vereine funktio­niert, zeigte sich bei “I Dreamed a Dream”, einem Titel aus dem Musical “Les Miserab­les”, Der gefühlvolle Vortrag des Musikver­eins und der bewegende Sologesang von Arli­ne Faller setzten unter der Leitung von Armin Kraus einen weiteren Glanzpunkt im Pro­gramm. Alle Mitwirkenden zeigten beim Fi­nale, dem mitreißenden Traditional „O Hap­py Day”, gemeinsam ihr Können, den leiden­schaftlichen Sologesang übernahm hier Mat­thias Gruhn, sonst der Mann, der an den Per­cussions für den richtigen Takt sorgt

Auch die Gospel-Kids, deren Leiterin Chor­mitglied Marianne Weßbecher ist, hatten hier noch einmal einen Einsatz. Frenetischer Ap­plaus stehender Konzertbesucher war der Dank für eine intensive Probearbeit. (be)

BT, Online vom 19.10.2010

Gospels füllen Kirchenhallen
Umjubeltes Herbstkonzert der „Millenium Voices” in Obertsrot

Gernsbach (wz) – Die Fan­gemeinde des Gernsbacher Gospelchors ,,The Millenium Voices” ist inzwischen so groß, dass ganze Kirchenhallen von begeisterten Zuhörer gefüllt werden. Genau so war es am Sonntagabend, als die Gospelsänger in der Herz-Jesu-Kirche in Obertsrot ihr Herbstkonzen vortrugen.Chorleiter Marc de Simone, fast exakt ein Jahr als Dirigent tätig, hatte ein sehr abwechs­lungsreiches Repertoire zusam­mengestellt, bei dem zunächst auch die „Gospelkids” ihre stimmliche Entwicklung deut­lich mit einbringen konnten. Es gab bekannte, beliebte Spi­rituals und Gospels der,,Mille­nium Voices” zu hören, bei de­nen die Zuhörer spontan und begeistert mitklatschten. Es gab aber auch Neuheiten, allen vo­ran das „Ave Maria” in einer modernen Version der Sänge­rin Beyonce Knowles, den Chorsatz hatte der Dirigent ge­schaffen.

Ein zweites Mal hatte man „den Versuch gewagt”, ein Gospelkonzert durch den Mu­sikverein Hilpertsau unter der Leitung von Armin Kraus be­reichern zu lassen, es wurde zu einem sehr schönen Erfolg für beide Gruppen.

Als Gesangssolistin brillierte mit gewohnter Ausstrahlung durch ihre deutlich klare So­pranstimme Arline Faller. Ganz besonders traten die enormen Fähigkeiten der Sän­gerin hervor, als sie die Solo­partie „I dreamed a dream” aus dem Musical „Les Miserables” sang, was als Überraschung durch Moderatorin Martina Hartmann angekündigt und als absolute Premiere vorgestellt wurde.

Schwungvoll mit dem tradi­tionellen Gospelsong „Deep down in my heart” begann das Konzert, mit dem Klassiker al­ler Gospelkonzerte „Oh happy day” wurde es beendet, wobei die Begleitung durch den Mu­sikverein Hilpertsau den Chor und den Solopart von Matthias Gruhn stellenweise ein wenig in den Hintergrund drängte. Das Publikum dankte dennoch mit stehenden Ovationen.

Gegen Ende des Konzerts lud Martina Hartmann alle Anwesenden dazu ein, bei der letzten Chorprobe vor den Herbstferien, am 10. Novem­ber, dabei zu sein, wenn man eine ..offene Chorprobe” mit anschließendem gemütlichen Beisammensein durchführen werde.

BNN, Ausgabe Nr.71, 26.03.2010, Seite 27

Von Klezmer-Musik bis Spirituals
Hilpertsauer Musiker und „Millenium Voices” gestalteten Konzert in der Herz-Jesu-Kirche

Keine klassische sakrale Orchesterliteratur, sondern eher selten gehörte Titel aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen, Kulturkreisen und Epochen, hatte der Musikverein Hilpertsau für sein Kirchenkonzert ausge-wählt. In der sehr gut besuchten Herz-Jesu-Kirche in Obertsrot wurden die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Dirigent Armin Kraus vom Gernsbacher Gospelchor „The Millenium Voices” unterstützt. Die Sänger warteten mit afro-amerikanischen Spirituals auf.

Festlich eröffnet wurde das Konzert mit dem barocken Bläserwerk „Sinfonia La Bergamasca” des Italieners Ludovico da Viadanac aus dem 16. Jahrhundert. Fast schon ein Standardwerk für zeitgenössische Blasmusik ist die Komposition „ Shenandoah” des US-Amerikaners Frank Ticheli. Mit majestätisch-fließenden Klangbildern beschreibt er den gleichnamigen Nationalpark musikalisch. Rhythmisch-pulsierend und funkig agierte das Saxofon-Quartett des Musikvereins mit Michael Wörner, Hans-Jörg Buchmann, Stefan Weßbecher und Dirigent Armin Kraus, der für den erkrankten Werner Kohler eingesprungen war, bei der originellen Komposition „Ulla in Afrika” von Heiner Wibemy. Kontrastprogramm pur bot dazu die die Titelmelodie des Kinofilms „Schindlers Liste” von Steven Spielberg, mit Ulrike Merz an der Violine als Solistin. Komponist John Williams verstand es, die düsteren Bilder kongenial mit emotional ergreifenden melancholischen Klängen zu untermalen.

Klezmer, die ursprüngliche Hochzeitsmusik der osteuropäischen Juden aus dem Schtetl, bildete einen weiteren Programmpunkt:
Das Klezmerensemble des Vereins mit Hans-Jörg Buchmann (Klarinette), Hubert Gerstner (Gitarre), Ludwig Weber (Kontrabass) und Timo Gerstner (Schlagwerk) de monstrierte, dass diese Musik von vielerlei Kulturen beeinflusst und weiterentwickelt wurde. Mit Lisa Gerstner präsentierte sich ein Eigengewächs der Kapelle als Solistin, sie trug auf der Querflöte die „Tango Etude No. 4″ von Astor Piazolla vor. Mit dem Stück überzeugte sie bereits ihre Lehrer, war dies doch Bestandteil ihrer praktischen Abiturprüfung im Fach Musik.

Mit dem Gospel „Hail Holy Queen” stellte sich der Gospelchor „The Millenium Voices”, vor. Bei Traditional „Amen” übernahm Annerose Zapf den Solopart, nach anfänglichem Zögern fielen auch die Zuhörer mit ein und klatschten den Rhythmus mit. Bei „ We Believe” wusste Arline Faller mit ihrer ausdrucks starken Sopranstimme zu gefallen. Mit dem Klassiker „Oh Happy Day” ließen die Musikkapelle und „The Millenium Voices” das Konzert gemeinsam musikalisch ausklingen.

Wolfgang Schillinger vom Vorstandstrio des Musikvereins übernahm es nach einer Zugabe der Musiker, dem  Dirigenten Armin Kraus für die Auswahl der Stücke und das Einstudieren zu danken. Souverän durch das Programm geführt hatten Bianca Überle, eine Aktive aus den Reihen der Kapelle, und der erst zehn Jahre alte Nachwuchsmusiker Mario Buchmann. (Georg Keller)

BNN, Ausgabe Nr.103, 06.10.2010, Seite 28

Der „Funke” sprang schnell über
„Millenium Voices” sind unter neuem Dirigat weiterhin Publikumsmagnet

Schwarze Kleidung, bunte Schals, fröhliche Ausstrahlung und starke Stimmen – diese Beschreibung trifft auf die Mitglieder des Gospelchors „The Millenium Voices” zu. Beim Frühlingskonzert, “Gospel in May” verstanden es die Sänger und Sängerinnen unter ihrem neuen Chorleiter Marc de Simone das Publikum in der voll besetzten St.-Jakobs-Kirche mit ihrem mitreißenden Gesang zu begeistern. In Marc de Simone hat der Gernsbacher Chor einen Chorleiter gefunden, der nahtlos an die Arbeit der früheren Dirigentin Karin Kittel und damit an frühere Erfolge anknüpft.
Die Begeisterung, mit der alle Mitwirkenden stets bei der Sache sind, sprang am Sonntagabend schon nach wenigen Takten auf die Zuhörer über, positiv wirkte sich zusätzlich die hervorragende Akustik der evangelischen Kirche aus. Originell wirkte bereits der Einzug der Sänger und Sängerinnen, die singend von beiden Seiten der Empore die Treppen hinab schritten, auf den Auftaktsong „We Lift Our Hands” folgte mit „Hail Holy Queen” ein traditioneller Gospel.

Die Bedeutung der in englischer Sprache gesungenen “Guten Nachricht” (so die wörtliche Ubersetzung für “Gospel”) erklärten abwechselnd Ines Jetzork und Martina Hartmann, die gekonnt durch das Programm führten. So erfuhr das Publikum, dass das Lied „The New Millenium”, bei welchem Stefanie Kitter und Sabine Reiter Soloeinlagen boten, dem Chor sowohl zum Namen als auch zur Philosophie verhalf: „Wir wollen etwas zu einer friedlicheren Welt im neuen Jahrtausend beitragen”, erklärte Martina Hartmann.

Die Hoffnung auf ein weltweit friedliches Miteinander und die Liebe zu Jesus Christus bestimmten dementsprechend einen Großteil des Konzerts wie etwa der populäre Antikriegs-Gospelsong „Down By  The  Riverside”. Das abwechslungsreiche Programm beinhaltete ruhige Melodien wie das afrikanische Wiegenlied Thula Baba, Thula Sana”, zu dem Marc de Simone den durchweg gefühlvoll agierenden Armin Rieder am Klavier ablöste, und verführte gleich darauf mit dem schwungvollen „Come, Now Is The Time To Worship” die Menschen auf den Kirchenbänken zum Mitwippen. Mit einem inbrünstig gesungenen Solo gestaltete Matthias Gruhn, sonst an den Percussions für den Rhythmus zuständig, das Intro zu dem Traditional „Amazing Grace”.

Bewegend emotional intonierte der Chor „Hallelujah” von Leonard Cohen nach einem Chorsatz von Marc de Simone mit Soli von Manuel Herb und Arline Faller. Letztere war der unumstrittene Star des Abends, was nicht nur an ihrer kraftvollen Stimme lag, sondern auch an ihrer umwerfenden Bühnenpräsenz, mit der sie das Publikum in ihren Bann zog. Mit allumfassenden Gesten bezog sie alle, Mitwirkende wie Zuhörer, bei ihren Soloauftritten in das Gesungene mit ein, wie etwa bei der Textstelle „ We Belong Together” in „We Believe” von Ingemar Olsson. Hierbei präsentierte sich der gemischte Chor zusammen mit den zehn „Gospelkids”, aus denen zwischenzeitlich größtenteils „Gospelteens” geworden sind. Sie überzeugten mit Charme, Ernsthaftigkeit und erstaunlicher Textsicherheit, vor allem bei dem afrikanischen Lied „Si Ya Hamba”. Alle Beiträge der „Gospelkids” hatte Chormitglied und Querflötistin Marianne Wessbecher mit diesen einstudiert; zusätzlich hatte sie die frühlingshafte Dekoration in die Kirche „gezaubert”. Das gemeinsam gesungene Finale „Oh Happy Day” mit kraftvollen Soloeinlagen von Matthias Gruhn wurde vom stehenden Publikum mit frenetischem Applaus honoriert. Erst nach mehreren Zugaben durfte der Chor die Bühne verlassen. (be)